Mittwoch, 10. Juli 2013

Ehrenmitglied der Church of England

Die Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen in Budapest war inhaltlich eher ein Krampf. Strukturelle Fragen und die Verabschiedung einer neuen Verfassung haben die Gemüter erhitzt und zum einen oder anderen unschönen Konflikt geführt. Die Breitenwirkung der 14. KEK Vollversammlung lässt sich daran messen, dass die meisten Medien (auch ref.ch) die Headline "KEK verlegt den Sitz von Genf nach Brüssel" gewählt haben. Sehr viel mehr gibt es wirklich nicht zu sagen, ausser dass die KEK Frauen- und Jugendquoten nach zwanzig Jahren gestrichen hat, zahlreiche ökumenische Partnerorganisationen ihren Beobachterstatus verloren haben (zwecks Verschlankung der Strukturen, what else!) und unter dem Druck der orthodoxen Brüder und Schwester die Formulierung 'Worship together' durch 'Pray together' ersetzt wurde.

Gute Nachrichten gibt es dennoch für die Schweizer Kirche in London. Eine europäische Kirchenversammlung lohnt sich nämlich alleweil zum Pflegen alter Kontakte und zum Ausbau neuer Netzwerke. Der neue Pfarrer der Dutch Church in London, Rev Joost Roselaers, war Mitglied der niederländischen Delegation und wir konnten bereits Pläne zur Zusammenarbeit schmieden. Der Vertreter der Churches Together in Britain and Ireland (CTBI), Rev Bob Fyffe, hat Interesse angemeldet, die Schweizer Kirche für die CTBI Versammlungen zu mieten. Und Canon Robert Jones hat sich für Gottesdienststellvertretungen angeboten.

Die Delegation Grossbritanniens wurde zu meiner neuen Heimat. Der Bischof von Guilford, Christopher Hill, hat mich beim feierabendlichen Bier in der Hotellobby kurzerhand zum Ehrenmitglied der Church of England ernannt - er ist jetzt Präsident der Konferenz Europäischer Kirchen. Congratulations!

Soll mal einer sagen, die KEK Vollversammlung trüge keine Äpfel.


Donnerstag, 20. Juni 2013



Der Kopf des Herrn.

Mit einem Gruss an Pastor Thomas Dummermuth auf der anderen Seite des Ozeans. 

Mittwoch, 19. Juni 2013

Gesucht: Der Kopf des Herrn

Heute habe ich im engen Kellerraum, hinter Stühlen und Bänken, den Kopf Christi gesucht. Gefunden habe ich den Glaskasten, unter dem der Kopf des Herrn ausgestellt werden sollte. Auch ein bequemes Sitzkissen habe ich gefunden, das nun seinen Platz im Kirchenraum gefunden hat - zum Meditieren oder Chillen. Doch der Kopf des Herrn war nirgends. 

Die Schweizer Kirche in London, in der ich seit drei Tagen Pfarrerin bin, hat ein Kellergeschoss mit Küche und Stauraum, wo sich Bibeln, Gesangsbücher und Tische unterbringen lassen. In einem der Schränke habe ich schliesslich auch den Kopf Christi entdeckt - leidvoll, dunkel, ein hölzerner Kopf mit Dornenkranz, ausgehöhlten Augen und offenem Mund. Die Dornen des Kranzes brechen ab, sobald man den Kopf zu bewegen versucht. Trotz der erschreckenden Begegnung trage ich den schweren Kopf nach oben, um einen Platz für das Stück Kirchenkunst zu finden. Auf dem Weg brechen nochmals etwas vier Zacken aus der Krone, und schliesslich gebe ich das Unterfangen auf.

Der Kopf des Herrn steht nun wieder unten im Schrank. Ein diskretes Kreuz an der Wand hinter dem Abendmahlstisch erinnert an den Kreuztod Christi. Auf dem Abendmahltisch stehen eine alte aufgeschlagene Bibel und ein Strauss violetter Blumen. Dazu brennt das Licht der Osterkerze. Friedlich ist es.

Der leidende Christus mit den losen Dornenzacken passt einfach nicht so recht ins Bild. 

Donnerstag, 26. Juli 2012

Hinten im Bus

Hinten im Bus sitzen die Coolen. So viel wusste ich noch von den Sekundarschulreisen. Hinten im Bus sitzt man weit weg von der Lagerleitung und wird in Ruhe gelassen. Denn von denen hinten im Bus hat man ein bisschen Respekt. Hinten im Bus kann man auf dem iPhone alte Musikvideos von frueher anschauen, zum Beispiel "Wish I were an angel" von der Kelly Family oder "Babe" von Take That, und sich darueber unterhalten, in welchen der busperen Boys man seine teenagerliche Sehnsucht investiert hat. Hinten im Bus darf man auch mal peinlich sein. Denn hinten im Bus ist man der ewige Teenager, auch mit zweiunddreissig Jahren. Hinten im Bus stopft man sich die Kopfhoerer in die Ohren, wenn die Lagerleitung das Boardmikrofon zwecks Vermittlung wichtiger Informationen in Beschlag nimmt, verdreht die Augen und denkt sich heimlich, dass man diesen Kram doch nicht noetig hat. Das ist kindisch. Und deshalb ist es so unglaublich lustvoll, mal endlich wieder eine Woche hinten im Bus zu sitzen, zusammen mit seinen besten Gspaennli.

London - Sheffield - Bradford - Manchester - Liverpool: zum Abschluss des Vikariats fahren die zweiundzwanzig Vikare und Vikarinnen eine Woche nach England, begleitet von vier vollamtlichen Erwachsenen. Diese planen fuer uns die WC-Pausen, checken die Gruppen in den Hotels ein und kuemmern sich darum, dass wir regelmaessig essen. Warum England? Hier gibt es die "Fresh Expressions of Churches", eine junge Bewegung der anglikanischen und methodistischen Kirche, die ganz andere Formen von Kirchen anerkennt, mitten in sozial explosiven Stadtvierteln einer postmodern gepraegten Gesellschaft. Die frischen Kirchen sprechen Menschen an, die als "de churched" oder "non churched" bezeichnet werden, und doch auf der Suche nach Lebenssinn, Gemeinschaft und spiritueller Tiefe sind. Man trifft sich in Pubs, backt zusammen Brot, bietet Gottesdienste in Kirchenkaffees an. Sozial benachteiligte Jugendliche gestalten mit Unterstuetzung eines Pfarrers selber ihre Kirche, Banker entwickeln ihre eigenen Meditationsliturgien.

Bis hierher noch nicht viel Neues. Angebote der reformierten Kirchen in der Schweiz versuchen sich ebenfalls darin, durch neue Angebote die postmodernen Sinnsuchenden anzusprechen (man darf heute auch vorsichtig wieder von Mission reden). Es werden gross angelegte Gesellschaftsstudien in Hinblick auf das religioes-spirituelle Verhalten verschiedener Gruppen betrieben (als sogenannte Sinus-Studie bei der Schweizer Pfarrschaft mittlerweile zu Beruehmtheit gelangt). Das ganz andere in England: es werden bereits waehrend der Pfarrausbildung Weichen gestellt. Man kann sich zum "Pioneer Minister" ausbilden lassen und zum dynamischen Gemeindeaufbau in brach liegende Gegenden oder Kirchen geschickt werden. Die "Pioneer Ministers", die wir treffen, sind denn auch aeusserst kreative, kommunikative und gesellschaftsorientierte PfarrerInnen (meistens aber ohne das -Innen). Ihre Arbeit wird von der Mutterkirche als gleichwertig anerkannt. Die Pioniere bekraeftigen, was viele von uns in den jeweiligen Vikariatsgemeinden gelernt haben: Kirche geht vom Menschen aus. Sie braucht Mut zur Verletzlichkeit und Fehlerhaftigkeit. Sie braucht Pfarrer und Pfarrerinnen, die ueber sich selber lachen können und vor allem: die den Menschen ganz und gar angstfrei begegnen.

Zum Beispiel denen hinten im Bus.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Der Klang der Stille

(Alle Namen sind im folgenden geändert.)


Frau Meier lacht. Sie lacht oft, ein verschmitztes Grinsen, wie wenn sie gerade etwas angestellt hätte. Frau Meier kann sich kaum erinnern, was eben gerade war, noch wo sie sich genau befindet. Doch sie ist ganz präsent. Sie erinnert sich an mich und freut sich über das Wiedersehen. Ich weiss nicht, was es ist, das sie erinnern lässt.

Frau Gabathuler schläft. Das freut mich. Sie kann sich entspannen und ausruhen. Vielleicht klingen die ruhigen Klänge der Klangschale, das herzhafte Singen der Mitbewohnerinnen oder der Stimmlaut meiner Predigt auch im Raum der Träume - vielleicht auch nicht.

Herr Matzinger ist erst seit vier Wochen hier. Von seinem neuen Wohnort ist er noch nicht wirklich überzeugt. Regeln, Tagesabläufe und die Trennung von seiner Frau, die noch alleine wohnen kann, machen ihm sichtlich zu schaffen. Er muss sich an die neue Lebenssituation gewöhnen.

Frau Möckli möchte sterben. Seit Wochen trägt sie diesen Wunsch in sich. Und doch bringt sie jede Woche die Energie auf und kommt zur Andacht ins Erdgeschoss. Manchmal fällt sie in einen ruhigen Schlaf, um im nächsten Moment wieder aufmerksam zuzuhören. Ihre Augen sind wach auf mich gerichtet. Sie sucht Frieden.

Einige kommen nicht mehr. Sie finden die Kraft nicht mehr oder sie sind verstorben.

Die Andachten im Pflegeheim gehören mit zu den stärksten Momenten der Woche. Sie bringen Abwechslung in den Wochenablauf des Pflegeheims und zeigen mir eine Welt, zu der man als 30jährige sonst kaum Zugang hat. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen tauche ich in eine andere Welt ein, in die göttliche Welt, eine Welt des Zuspruchs und des Friedens. In dieser Welt sind die Altersgrenzen ganz aufgehoben. Wenn ich den betagten und pflegebedürftigen Menschen aus der Bibel vorlese, einige Gedanken formuliere, mit ihnen ins Gespräch komme, wenn ich die Klangschale anklingen lasse, mit ihnen bete und singe oder Kerzen anzünde, dann weht der Heilige Geist diskret-verhalten durch den Raum.

Fünfundvierzig Minuten Andacht rücken meinen Alltag wieder ins rechte Licht. Ich gehe beschwingt und mit einem verschmitzten Lachen ins Büro zurück - das Lachen von Frau Meier.


Mittwoch, 2. Mai 2012

Zirkusmission

Zirkusmusik klingt durch mein Küchenfenster, während ich mich mal wieder in tiefster Selbstreflexion über meine Kernkompetenzen als Vikarin befinde. Ich wippe sachte mit. Morgen zieht der Zirkus weiter und ich werde ihn verpasst haben - schade, eigentlich. Die Musik trägt Kindheitserinnerungen in meine Stube. Damals, als ich ganz unreflektiert eine grosse Tüte Popcorn vor den Augen der Elefanten verschlungen habe und dem kleinen Mann des Zirkus Knie noch kaum über die Schulter gewachsen bin. Das war schön, eine Welt ohne nachdenken zu müssen über den situationsgerechten Einsatz von Symbolen!

Das penetrante Geräusch meiner Klingel reisst mich aus der fernen Zirkuswelt. Wer klingelt mitten am Nachmittag in meine abschweifende Selbstumgarnung rein? Es sind zwei nette Frauen, die zu mir hinaufschauen. Ich habe sie noch nie gesehen. Erster Gedanke: Nein, das Auto, das hier falsch parkiert ist, gehört mir nicht. Doch die Frau sagt: "Grüezi! Das ist schön, dass wir sie antreffen! Wir bringen Ihnen ein Buch vorbei." - ? - "Die Bibel" - Ich bin irgendwie sprachlos, weil ich gerade nicht verstehe, weshalb mir diese Frau eine Bibel bringen will. Es liegen ja schon drei vor mir auf dem Tisch. - "Es geht darum zu verstehen, was richtig im Leben ist." - Willkommen auf dem gleichen Dampfer! Fast will ich sagen, dass ich mich gerade selber reflektiere. Dann finde ich meine Sprache wieder: "Ich bin Pfarrerin." - Die Frau macht ein langes Gesicht: "Aha, dann wissen sie ja schon etwas darüber..." - Nun ja... Weiss ich das? Ich sage: "Ich habe schon einen ganzen Stapel Bibeln bei mir. Ich bin eigentlich versorgt. Sie rennen quasi offene Türen ein." - Die Frauen sehen ein, dass sie ihr Buch wieder einstecken können.

Ich setze mich hin und beuge mich wieder über die Liste der Kompetenznachweise, die ich mir selber aussuchen und zuschreiben darf. Der dunkelblaue Audi vor meiner Tür nervt. Soll mal wegfahren. Der gehört sicher Geraldine.


Montag, 23. April 2012

In 5 Tagen um die Welt

Guru Granth Sahib liegt auf seinem Thron unter kunstvoll bestickten rosaroten Seidentüchern ganz versteckt. Ein Mann sitzt im Schneidersitz hinter dem Thron und wedelt unaufhörlich über den Guru. Der podestartige Thron ist unter dem goldenen Dach eines Minitempels (Gurdwara genannt) plaziert, der ganz vorne in der grossen Gottesdiensthalle steht. Alle Blicke richten sich auf Guru Granth Sahib. Rechts des Minitempels steht ein weiteres Podium, etwas tiefer gebaut als der Thron des Gurus. Dort sitzt ein Sikh-Priester im Schneidersitz und predigt in einer mir gänzlich unbekannten Sprache ununterbrochen auf die vielleicht zwanzig Menschen ein, die in der grossen Halle etwas verloren wirken. Die Betenden sitzen auf dem weichen Teppichboden, ebenso wie die zwanzig Konfirmanden und Konfirmandinnen der Halden-Gemeinde. Nach einer halben Stunde verlässt der Priester das Podium. Drei Musiker nehmen seinen Platz ein und spielen fernöstliche Klänge auf dem Harmonium. Ununterbrochen wedelt der Mann im Gurdwara über Guru Granth Sahib.

Singh, der uns durch den Sikh Tempel in Southall westlich von London führt, versucht uns zu erklären, was hier passiert. Doch Singh versteht unsere Fragen nicht und wir verstehen seinen Akzent nicht. Die Annäherung an die Religion der Sikhs ist eine holprige Angelegenheit, die von vielen Missverständnissen aber einer durch und durch herzlichen Atmosphäre geprägt ist. Auszüge aus dem Gespräch (wobei ich als Übersetzerin zwischen Singh und der Klasse tätig bin, während der Prediger im Hintergrund ziemlich laut ins Mikrofon spricht):

Ich: "So is Guru not a human being?"


Er: "Guru is the word! It means from dark to light. Guru leads us from dark to light. The body is not important."


Ich zur Konfklasse: "Also irgendwie verstehe ich das so, dass Guru nicht eigentlich ein Mensch ist, sondern vom Körper losgelöst, eine Art Lebensweisheit, das Wort."


Eine Konfirmandin: "Verstehst du, was du grad sagst?"


Ich: "Nein, nicht wirklich. Ich bin ein bisschen verwirrt grad..."


Auch weitere Versuche, hinter das Geheimnis des Sikhismus zu kommen, gestalten sich erstmal eher schwierig. Doch Singh zeigt uns begeistert den Tempel und wir sind begeistert von der offenen Art Singhs und so hören wir gespannt zu, wie er uns erzählt, dass Guru Granth Sahib jeden Abend nach dem Gottesdienst (der den ganzen Tag dauert) rituell auf dem Kopf des Priesters zu Bett gebracht wird, in den "Scripture room". Also scheint Guru Granth Sahib ein Buch zu sein...

Das Geheimnis um den Glauben der Sikhs beginnt sich zu lüften, als die Führung ein Kollege Singhs, Singh, übernimmt, der eigentlich für den Besucherdienst zuständig ist. Er entschuldigt sich, dass er sich erst jetzt Zeit nehmen kann, da eine 200köpfige Schulklasse gerade im Tempel zu Besuch ist. Singh weiss ganz genau, wie er einer christlichen Klasse seine Religion erklären kann. Und somit lüftet sich auch das Geheimnis um den körperlosen Guru Granth Sahib. Zwischen 1469, der Gründerzeit der Religion, und 1708 gab es zehn Gurus, weise Männer, die das Wort Gottes zu den Menschen brachten. Der letzte Guru beschloss 1708, dass nun die Reihe der lebenden Gurus zu Ende sei und die Worte der Gurus in einem Buch zusammen gefasst werden sollen. Dieses Buch ist der ewig lebendige Guru, der die Menschen leitet und inspiriert. Guru Granth Sahib ist also tatsächlich ein Buch - das heilige Buch der Sikhs, das die Reihe der Gurus abschliesst.

Der Sikhismus hat sich im 15. Jahrhundert vom indischen Kastensystem und somit vom Hinduismus gelöst und vertritt die Gleichheit aller Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft. Wirklich verblüfft hat uns die ungebrochene Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Sikhs. Gastfreundschaft ist nicht nur ein Nebenprodukt der Religion. Um die Aufnahme von Gästen dreht sich alles, nicht nur im übertragenen Sinne, sondern ganz konkret: Zentrum jedes Sikh Tempels ist der Esssaal und die Küche, in der von vier Uhr morgens bis neun Uhr abends gekocht wird... genauso lange wie Gottesdienst gehalten wird. Das wiederholt sich Tag für Tag für Tag. Das Essen bei den Sikhs ist kostenlos, für jeden Menschen, der den Weg in ihren Tempel findet. Auch die Konfirmationsklasse wird selbstverständlich zum Esssaal geführt und verköstigt. Für die Jugendlichen gibt es wahlweise indisches Essen oder Pasta - alles vegetarisch, denn das Töten von Tieren ist gegen das göttliche Gebot und schlecht fürs Karma.

Datei:Sikh pilgrim at the Golden Temple (Harmandir Sahib) in Amritsar, India.jpg
Laut einer BBC Reportage befindet sich die grösste Küche der Welt im Haupttempel der Sikhs in Amritsar, Indien (hier im Bild).










Auf dem Weg zurück nach London sprechen wir über Guru Granth Sahib und das Prinzip der Wiedergeburt. Doch Gesprächsthema Nummer eins ist die Warmherzigkeit der Menschen, die wir im Tempel angetroffen haben. Die Konfirmanden schwärmen von Singh, den zwar niemand wirklich verstanden hat, der uns durch seine Art aber doch alles gesagt hat.